Autor: Regina

Grundlegendes zur allgemeinen Keyword Recherche beschreibt Finn von Blogmojo auf seinem Blogbeitrag Keyword-Recherche, den ich euch sehr ans Herz lege.

Häufige Fehler

Laut Finn von Blogmojo sind folgende 7 Fehler die häufigsten, die einen guten optimierten Text kaputt machen. Im nachfolgenden zitiere ich nur die Auszüge aus dem E-Book von Finn. Der folgende Inhalt stammt also nicht von mir!

Fehler 1: Um jeden Preis das grüne Licht bei Yost SEO bekommen

Ein grünes Licht heißt lediglich, dass ein vorher festgelegtes Keyword an bestimmten Stellen im Text vorkommt. Nicht, dass der Text wirklich gut optimiert ist oder das Potenzial hat, gute Rankings zu erzielen!

Fehler 2: Nicht die Top10 zu analysieren

Insbesondere die Webseiten, die auf den ersten 10 Plätzen bei Google sind. Denn das sind in Googles Augen die relevantesten!

Dadurch bekommst du sehr viele wichtige Daten, wie z. B.:

  • Wie dein Text aussehen muss
  • Welche Keywords er enthalten muss
  • Welche Art von Content Nutzer erwarten
  • Ob es sich lohnt überhaupt auf ein Keyword zu optimieren Auf welchen Platz du möglicherweise kommen könntest

Fehler 3: Die Suchintention zu ignorieren

Als Suchintention (auch Nutzerintention oder Search Intentgenannt) bezeichnet man das Ziel oder die Ziele, die jemand durch Eingabe eines Keywords erreichen möchte, als z. B. etwas zu wissen oder ein Problem zu lösen.

Und diese Ziele zu kennen ist unabdingbar für ein gutes Google-Ranking.

Fehler 4: Zweimal auf dieselbe Suchintention optimieren

Warum?

Weil du dir sonst in den Google-Suchergebnissen selbst Konkurrenz machst. Stichwort: Keyword-Kannibalisierung!

Allerdings geht aber nicht weit genug!

Denn deine Keywords müssen sich nicht nur in ihrer Schreibweise, sondern auch in ihrer Suchintention unterscheiden!

Fehler 5: Zu wenige oder gar keine Tools verwenden

Mit nur ein oder zwei Tools (oder, noch schlimmer, durch blindes Raten ohne Tool) kommst du da nicht weit.

Ich benutze für die Keyword-Recherche bis zu 10 verschiedene Tools, um Keyword-Ideen zu sammeln und zu analysieren, wie z. B. den KWFinder, Ubersuggest oder Answer The Public.

Anmerkung Regina: Hier haben wir wohl extrem Nachholbedarf. Ich bitte euch, bei der Suche, auch weitere Tools zu nutzen (siehe Punkt Tools in diesem Beitrag).

Fehler 6: Nur auf ein einziges Keyword optimieren

Das heißt, du nutzt nicht nur das Haupt-Keyword (auch Fokus-Keyword) genannt, sondern optimierst zusätzlich auf Synonyme und Long-Tail-Keywords.

Fehler 7: Keywords so einbinden, dass es die Lesbarkeit beeinträchtigt

Artikel, bei denen das selbe Keyword immer und immer wieder ins Auge sticht. Das in jeder Überschrift drin ist und ganze Sätze in ihrem Fluss zerstört.

Einem gut optimierten Blogartikel sollte man nicht ansehen, dass er suchmaschinenoptimiert ist!

Halte dich deshalb immer an die Regel:

Lieber ein Keyword zu wenig als ein Keyword zu viel.

Keyword Tools

Die nachfolgenden Inhalte habe ich ebenfalls wieder aus einem Blogbeitrag von Blogmojo. Ich habe die für uns relevanten heraus gesucht:

Google Trends

Bei Google Trends kannst du sehen, wie oft in welchem Land und welcher Region Keywords von Google-Nutzern eingegeben werden.

Das Tool eignet sich sehr gut, um saisonale und regionale Schwankungen bei Keywords zu ermitteln. Oder um abzuschätzen, ob das Suchvolumen für ein Keyword sinken oder steigen wird.

Google Suggest

Google Suggest, auch Google Autocomplete genannt, ist kein eigenständiges Tool, sondern eine Funktion in der Google-Suche.

Gib einfach ein Keyword bei Google ein und du bekommst automatisch weitere Keyword-Vorschläge angezeigt.

Uebersuggest

Ursprünglich hat Ubersuggest nur Keyword-Vorschläge ausgegeben, war also ein einfaches Suggest-Tool. Seit Internetmogul Neil Patel es übernommen hat, wurde es runderneuert.

Answer the Public

Answer the Public ist ein großartiges Keyword-Tool, um Long-Tail-Keywords zu finden. Es sammelt Vorschläge aus der Google-Suche und ordnet sie nach Präpositionen und Fragen.

SEORCH

Der deutsche Dienst SEORCH ist ebenfalls super, um dir einen schnellen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Neben einem W-Fragen-Tool und einem Ranking-Checker bietet es auch eine Suggest-Funktion.

Diese zeigt dir Keyword-Vorschläge aus verschiedenen Diensten an, wie z. B. Yandex, Amazon, YouTube, Ebay, Wikipedia und Bing:

Google Search Console

Die Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) ist ein nicht nur ein wichtiges Tool, um SEO-Fehler auf deiner eigenen Website zu finden und Google dabei zu helfen, deine Website effizienter in den Suchindex aufzunehmen.

Sie lässt sich auch sehr gut für Keyword-Recherche und -Monitoring nutzen!

So werden für jede Website Keywords mit Ranking, Impressionen, Klickrate und Klickzahlen anzeigt. Dadurch kannst du großartige neue Keywords finden, für die du noch nicht rankst oder noch besser ranken könntest.

Quellen

Prüfinhalte

Untersuchung von 20 ausgewählten prominenten Websites hinsichtlich datenschutzrechtlicher Anforderungen im sicheren Umgang mit Nutzerdaten (Fokus auf Registrierung & Login – insb. Passwörter)
22 Prüfpunkte Registrierung, 17 Prüfpunkte Login

Untersuchung von 40 ausgewählten bayerischen Websites hinsichtlich datenschutzkonformer Einbindung von Tracking-Tools (u. a. Information und Einwilligung)

Prüfpunkte

Prüfpunkte Login / Registrierung

  • Konfiguration von HTTPS
  • Erhält der Nutzer Informationen zur Bewertung / Einschätzung, ob sein Passwort stark ist?
  • Wird eine Mehr-Faktor Authentifizierung (Anmeldung mit Passwort und z.B. zusätzlichem SMS Code)
  • Erhält der Nutzer eine E-Mail nach der Registrierung und muss er diese bestätigen (Double Opt-in)
  • Information des Nutzers über Phishing?
  • Wird der Nutzer über fehlgeschlagene Logins informiert?
  • Muss bei der Passwortänderung das alte Passwort eingegeben werden?
  • Erhält der Nutzer eine Information über die erfolgte Passwortänderung?
  • Zeitlicher eingeschränkt gültiger Link bei der Funktion „Passwort vergessen“?
  • Werden dem Nutzer Informationen bereit gestellt, wenn z.B. der Account gehackt wurde?

Prüfpunkte Tracking Tools

  • Einsatz von Tracking Tools auf Webseite vorhanden?
  • Transparente Information über den Einsatz von Tracking Tools
  • Einwilligung über einen „Cookie-Banner“ vorhanden?
  • Werden die Anforderungen an eine WIRKSAME Einwilligung von den Webseiten erfüllt?
  • Kann der Nutzer die Profilbildung durch Tracking Tools auf der Webseite selbst durch eigene Einstellungen im Browser verhindern?

Zusammenfassung der Ergebnisse

Es gab in der öffentlichen Bewertung durch das LDA kein „Durchgefallen“ oder „Bestanden“. Der Ergebnisbericht sollte vielmehr darauf hinwirken, die eigenen Sicherheitsmerkmale der Webseite zu erhöhen.

Folgende Punkte sind aus unserer Sicht die komprimierten Schlussfolgerungen:

Login / Registrierung

  • Der Nutzer muss gezwungen werden, ein starkes Passwort zu wählen (triviale Passwörter dürfen nicht zugelassen werden)
  • Double Opt-in bei der Anlage neuer Benutzerkonten nötig
  • Hinweis auf Phishingangriffe empfehlenswert
  • Informationen per E-mail auf fehlgeschlagene Logins und die Einwahl über neue Geräte
  • Passwortänderung mit Eingabe des alten Passworts
  • Information per E-mail über erfolgreiche Passwortänderung
  • Passwort vergessen Funktion über temporären Link (zeitliche Begrenzung, keine Übermittlung eines neuen Passworts per E-mail)
  • Hinweis, wenn Verdacht vorliegt, dass der Account gehackt wurde

Tracking

  • Transparente Information über die eingesetzten Tracking-Tools
  • Cookie Banner mit aktiver Einwilligung (keine implizite Einwilligung)
  • Nutzer muss die Möglichkeit haben, das Tracking abzulehnen

Ergebnisbericht der Behörde

Quellen

Bayerisches Landesamt für Datenschutz: https://www.lda.bayern.de/media/sid_ergebnis_2019.pdf